Linde / KI-Referenz
Copilot Governance & Plattformarchitektur
Copilot-Governance für Linde: Plattformarchitektur, Freigabeprozesse und ein Dashboard für Agentenbestand, Nutzung und Lebenszyklus.
- Kunde
- Linde
- Leistungen
- KI
- Zeitraum
- seit 2025
- Unsere Rolle
- Architektur, technische Umsetzung und Beratung
- Technologien
- Microsoft 365 Copilot · Copilot Studio · Power Platform · Microsoft Graph · Microsoft Purview · React · TypeScript · Express · Python
Governance für den gesamten Agenten-Lebenszyklus
Wie werden Copilot-Agenten entwickelt, freigegeben und im Betrieb betreut? Für Linde verbinden wir diese Fragen mit einer konzernweiten Architektur für Microsoft 365 Copilot und Copilot Studio. Unsere Arbeit reicht von der Einordnung von Anwendungsfällen bis zu den Abläufen, mit denen IT und Fachbereiche Agenten verwalten.
Dazu gehören getrennte Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen, Regeln für Datenquellen und Konnektoren sowie Zuständigkeiten für Freigabe, Nutzung und Stilllegung. Datenschutz und Informationssicherheit werden gemeinsam mit den verantwortlichen Stellen des Kunden in die Planung eingebunden.
Von der Architektur zu nutzbaren Werkzeugen
Wir konzipieren Bereitstellungsprozesse für Copilot-Anwendungen und entwickeln Werkzeuge für die Governance. Ein Dashboard führt Agentenbestand, Nutzung und Lebenszyklus zusammen. Datenaufbereitung und Oberfläche greifen dabei auf ein gemeinsames Datenmodell zurück.
Die Umsetzung umfasst auch Prozesse zur Zuordnung von Verantwortlichen und zur geordneten Stilllegung von Agenten. Damit wird aus einer Richtlinie ein Ablauf, der sich in der täglichen Betreuung der Plattform anwenden lässt.
Gestufte Stilllegung statt Rasenmäher
Ungenutzte Agenten legen wir gestuft still: Nach einer festgelegten Zeit ohne Aktivität eine Benachrichtigung an die verantwortliche Person, nach weiterer Zeit eine Erinnerung, dann die Deaktivierung und erst danach die Archivierung, mit Mindestabständen zwischen den Stufen. So wird auch ein größerer Bestand ungenutzter Agenten schrittweise abgebaut, ohne dass jemand überrascht wird.
Für Nutzungsauswertungen zählen wir getrennt, was in Rohdaten sonst vermischt ist: Copilot Chat, Microsoft 365 Copilot in den Office-Anwendungen, Microsoft-eigene Agenten und die im Unternehmen selbst gebauten Copilot-Studio-Agenten. Personenbezogene Kennungen werden schon beim Einlesen der Protokolle pseudonymisiert. Benachrichtigungen verschickt ein Dienst über ein einzelnes, eng berechtigtes Postfach statt über eine weitreichende Sendeberechtigung, und der Zugriff auf Speicher und Verzeichnisdienst läuft über verwaltete Identitäten.
Einführung und Betrieb gemeinsam begleiten
Neben der technischen Umsetzung beraten wir globale IT- und Fachbereichsteams zu Architektur, Nutzung und Betrieb. Zum Projekt gehören Wissenstransfer, Hinweise zur Arbeit mit Prompts und der regelmäßige fachliche Austausch mit Microsoft FastTrack.
Die laufende Weiterentwicklung verbindet praktische Erfahrungen aus dem Copilot-Einsatz mit den Anforderungen der Governance. So können neue Anwendungsfälle in den bestehenden Entscheidungs- und Freigabeprozess eingeordnet werden.
Technische Umsetzung
Microsoft 365 Copilot und Copilot Studio bilden den Kern der Agentenplattform. Power Platform und Microsoft Graph verbinden Agenten, Datenquellen und Verwaltungsfunktionen; Microsoft Purview wird in die Daten-Governance einbezogen.
Managed Solutions bündeln die Copilot-Anwendungen für die Übernahme zwischen den Umgebungen. Das Governance-Dashboard setzt auf React, TypeScript und Express. Eine Python-Pipeline bereitet die Berichtsdaten auf; ein gemeinsames JSON-Schema verbindet Datenaufbereitung und Oberfläche.
Zeitraum: seit 2025 · laufende Weiterentwicklung.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags.
